Nothilfe 2011

Nothilfe 2011

August 2011

Liebe Netzwerkfreunde,

von ’12 Millionen Hungernden‘ war in der Süddeutschen Zeitung am 7. Juli 2011 zu lesen. Zwei Regenzeiten sind ausgefallen, haben am Horn von Afrika die wohl schwerste Dürre sei 60 Jahren ausgelöst. Somalia, Äthiopien, Dschibuti und der Norden Kenias sind betroffen.

Die Hilfsorganisation Oxfam spricht gar von der ‚größten vergessenen Krise der Welt‘ und hat ihren bisher größten Spendenappell für Afrika gestartet.

UNICEF geht derzeit von 480.000 schwer unterernährten Kindern am Horn von Afrika aus.  ‚Das größte Flüchtlingslager der Welt, in Dadaab im Norden Kenias, ist mit derzeit ca. 350.000 Flüchtlingen hoffnungslos überfüllt; rund 800 Kinder aus Somalia kommen dort täglich an, oft nach tagelangem Fußmarsch, barfuß und ausgehungert‘ – berichtet Eva Krafczyk von der DPA-Nairobi.

Das Team von Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- und Frauenprojekte e.V. hat beschlossen zu helfen, wieder in bewährter Form über die Christoffel-Blindenmission und deren Partnerorganisationen vor Ort in Kenia und/oder Äthiopien.

Die Christoffel Blindenmission (kurz CBM genannt) hat ein Extra-Nothilfekonto eingerichtet, damit sie immer dann schnell und unbürokratisch Nothilfe leisten kann, wenn Hilfe, die über das ‚Übliche‘ hinausgeht, nötig wird.

Dorthin haben wir uns entschieden finanziell mit zu helfen und zunächst 1.000 Euro Soforthilfe überwiesen.

Wenn Sie auch etwas für die Menschen am Horn von Afrika spenden möchten, aber nicht wissen, welcher Organisation Sie Ihre Spende anvertrauen, dann können Sie das gern über unser Netzwerk tun. Selbstverständlich bekommen Sie unaufgefordert dafür eine Zuwendungsbescheinigung.

Sie können sicher sein, dass Ihre Nothilfe ankommt, wo sie am dringlichsten benötigt wird. Ich selbst konnte mich mehrmals persönlich von der Arbeit der CBM überzeugen.

Helfen Sie uns mit einer Spende auf unser Netzwerk-Konto bei der

HypoVereinsbank, Konto: 36263644, BLZ: 70020270, Stichwort: „Horn von Afrika“

„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel“ – hat Albert Schweitzer gesagt.

Jeder einzelne Euro zählt und ist eine wertvolle Hilfe.

Ich sage ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ und wünsche Ihnen von Herzen einen schönen Sommer.

Ihre

Kathrin Seyfahrt

Liebe Netzwerk-Freunde,

für die großartige spontane Nothilfe zugunsten der Notleidenden der Hungersnot in Ostafrika möchte ich auf diesem Weg von Herzen „DANKE“ sagen.

Wir konnten schnell und unbürokratisch 5.000 Euro überweisen.

Wie schon nach dem Tsunami 2004, sowie dem Erdbeben auf Haiti und der großen Flutkatastrophe in Pakistan im vergangenen Jahr hat sich Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. bewusst entschlossen, die Christoffel Blindenmission zu unterstützen, deren Schwerpunkte behinderte Menschen – Alte, Kinder, Frauen – sind. Menschen also, die in vielen Ländern immer noch am Rande ihrer Gesellschaft stehen, und in Katastrophenfällen noch stärker benachteiligt sind als ihre gesunden Mitbürger.

Ich selbst konnte mich in einigen Projekten von der professionellen Zusammenarbeit zwischen Christoffel-Blindenmission und jeweiligen regierungsunabhängigen Vor-Ort-Organisationen überzeugen, zum Beispiel in Tansania, Sri Lanka, Uganda und in Burkina Faso.

„Die Verteilung von Lebensmitteln und der Zugang zu sauberem Trinkwasser, das ist jetzt das Wichtigste, um das Überleben von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien zu sichern“, sagt CBM-Regionalbeauftragte Anita Smeets, zu den ersten Nothilfemaßnahmen der Christoffel-Blindenmission in Kenia.

In den nächsten drei Monaten werden durch die CBM und ihre lokalen Partner rund 150.000 Menschen regelmäßig Trinkwasser und Lebensmittel erhalten. Weitere Hilfsmaßnahmen sind geplant.

Nach neuesten Schätzungen leben ca. 15 Prozent der Weltbevölkerung mit einer Behinderung. Wo extreme Armut herrscht, gibt es mehr Menschen mit Behinderungen, weil Vorbeugung und Unterstützung häufig zu kurz kommen. In Krisensituationen ist die Lage für sie besonders dramatisch, betont Anita Smeets: „Menschen mit Behinderungen sind die ersten, die vergessen werden und die letzten, die Hilfe erhalten.“

Die CBM-Partner kennen die dort lebenden behinderten Menschen und ihre Familien. Sie können dafür sorgen,  dass sie Nahrung und Wasser bekommen.

Vielen Dank noch einmal und alle guten Wünsche.

Herzlichst

Ihre

Kathrin Seyfahrt